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Discovery-Sprint: Von vagen Zielen zu einer Roadmap, die Engineering nicht sofort ignoriert

Wie ihr in wenigen Wochen Problem, Nutzer, Constraints und Priorit├ñten sch├ñrft ÔÇö mit Artefakten, die sich in Backlogs und Architekturentscheide ├╝bersetzen lassen.

8. Januar 2025 · Abbattista

Roadmaps scheitern oft nicht an fehlender Vision, sondern an fehlender ├£bersetzung: Produkt spricht Outcomes, Engineering h├Ârt ÔÇ×noch mehr FeaturesÔÇ£, Finance h├Ârt ÔÇ×noch mehr KostenÔÇ£.

Woche 1: Problem und Kontext

  • Stakeholder-Interviews (kurz, strukturiert).
  • Ist-Prozesse und Schmerzpunkte dokumentieren.
  • Erste Hypothesen: f├╝r wen, warum jetzt, was passiert ohne Ver├ñnderung.

Woche 2: Nutzer und Wettbewerb

  • Nutzer- oder Kundensegmente sch├ñrfen (auch B2B hat ÔÇ×Jobs to be doneÔÇ£).
  • Wettbewerb und Alternativen ÔÇö inklusive ÔÇ×Excel und E-MailÔÇ£.
  • Risiko- und Compliance-Checkliste (Daten, Vertr├ñge, SLA).

Woche 3: L├Âsungsoptionen und Schnitte

  • 2ÔÇô3 Architektur- oder Produktpfade skizzieren (nicht zehn).
  • Value vs. Aufwand grob sch├ñtzen ÔÇö mit ehrlicher Unsicherheit.
  • Entscheidungskriterien festhalten (Time-to-Market, Risiko, strategische Passung).

Artefakte, die bleiben sollen

Ein einseitiges Zielbild, eine priorisierte Liste (Now / Next / Later) und eine offene Fragenliste. Alles andere ist Unterlage ÔÇö nicht das Dokument selbst.

Fazit

Discovery ist kein Luxus-Workshop, sondern Risikomanagement. Teams, die diese Phase ├╝berspringen, zahlen mit Rework und frustrierten Releases.

Passt zu: So arbeiten wir, FAQ und ÔÇö wenn ihr aus Klarheit in Umsetzung wollt ÔÇö Strategie & Beratung.

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